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Neuanfang in den eigenen vier Wänden – dein Weg zur erfolgreichen Sanierung

Komplettsanierung planen: 10 Schritte für ein sicheres Ergebnis

Eine Komplettsanierung ist mehr als nur „ein bisschen renovieren“. Es geht um den gesamten Innenausbau, neue Technik, Leitungen, Fenster, Böden und oft auch um bauliche Anpassungen.

Damit du als Eigentümer weißt, was wann zu tun ist, und ich dir als Geometer zeige, wie ich dich Schritt für Schritt begleite, bekommst du hier den klaren Überblick.

1. Ziel und Budget festlegen

Bevor du loslegst, musst du wissen, wohin die Reise geht:

  • Was ist das Ziel der Sanierung?

  • Wofür sanierst du? Eigennutzung, Vermietung oder Verkauf?

  • Was willst du verbessern?

  • Wie viel darf es kosten – und was ist das absolute Limit?

Wie ich als Geometer vorgehe:

 

Ich definiere mit dir die Ziele, Prioritäten und Kostenschwerpunkte.

Gemeinsam erstellen wir eine erste Kostenschätzung und einen realistischen Zeitrahmen.

Dabei plane ich gleich eine Reserve von 10–15 % mit ein – für Überraschungen, die auf jeder Baustelle passieren.

2. Bestandsaufnahme & Urbanistische Überprüfung

Bevor du planst, musst du wissen, was tatsächlich vorhanden ist:

  • Zustand von Wänden, Leitungen, Fenstern, Dach, Bodenaufbau

  • Feuchtigkeit, Risse, Schallschutz, alte Installationen

  • Kataster- und Grundbuchdaten – stimmen sie mit der Realität überein?

  • Urbanistische Überprüfung: Stimmen die genehmigten Pläne auf der Gemeinde mit dem tatsächlichen Bestand überein?

Wie ich als Geometer vorgehe:

 

Ich vermessen den Bestand, prüfe Kataster, Grundbuch und die Bauakten auf der Gemeinde und vergleiche alles mit der realen Situation vor Ort. So erkenne ich früh, ob bauliche Abweichungen oder fehlende Genehmigungen bestehen. Falls nötig, bereite ich die urbanistische Sanierung (nachträgliche Regularisierung) und die Korrektur im Kataster vor.

Das ist entscheidend, wenn du später eine Baukonzession, Steuerboni oder Förderungen beantragen willst – denn ohne vollständige Übereinstimmung von Realität, Kataster und Gemeindedokumenten gibt es keine Rechtssicherheit.

3. Sanierungskonzept & Varianten

Jetzt wird geplant. Du entscheidest, was bestehen bleibt und was neu gemacht wird:

  • Grundrissänderungen, Licht, Raumwirkung

  • Heizung, Lüftung, Elektro, Sanitär

  • Materialien und Oberflächen

Wie ich als Geometer vorgehe:

Ich entwickle mit dir Varianten des Grundrisses, prüfe statische Eingriffe und stimme Technik, Energie und Gestaltung sinnvoll aufeinander ab. Dabei achte ich darauf, dass Funktion, Komfort und Wirtschaftlichkeit in einem ausgewogenen Verhältnis stehen – also ein Konzept, das langfristig Sinn ergibt und sauber umsetzbar ist.

4. Kosten- und Terminrahmen konkretisieren

Jetzt kommt der Realitätscheck:

  • Welche Maßnahmen kosten wie viel?

  • Wie lange dauert was?

  • Wann muss bestellt, genehmigt oder bemustert werden?

Wie ich als Geometer vorgehe:

 

Ich erstelle ein detailliertes Leistungsverzeichnis (LV) mit allen Positionen – damit du später vergleichbare Angebote bekommst. Dazu gehört auch ein Terminplan mit Bauphasen, Lieferzeiten und Pufferzonen. So hast du von Anfang an Kosten- und Zeitkontrolle.

5. Genehmigungen und Meldungen in Südtirol

Je nach Eingriff brauchst du unterschiedliche Genehmigungen:

  • Baukonzession oder Bauanzeige

  • Statikmeldungen

  • Energieausweis (APE)

  • Meldung an Gemeinde oder Kondominium

Wie ich als Geometer vorgehe:

 

Ich übernehme die Abklärung mit der Gemeinde, prüfe, ob eine Baukonzession nötig ist oder ob eine einfache Meldung reicht. Ich kümmere mich auch um Sicherheitskoordination und ggf. um Denkmalschutz- oder Ortsbildanfragen. Du bekommst also Rechtssicherheit von Anfang an.

6. Ausführungsplanung

Hier wird das Projekt „bauklar“:

  • Detaillierte Pläne für Elektro, Sanitär, Heizung, Lüftung

  • Anschlussdetails, Dämmstärken, Schnitte

  • Bemusterung von Türen, Böden, Beleuchtung, Sanitär

Wie ich als Geometer vorgehe:

 

Ich koordiniere alle Fachplaner, prüfe Schnittstellen und sorge dafür, dass keine Konflikte entstehen. Danach prüfe ich Angebote der Firmen, damit sie technisch stimmig sind. So werden Fehler und Nachträge vermieden.

7. Ausschreibung & Vergabe

Jetzt werden die Arbeiten vergeben:

  • Angebote einholen

  • Preise und Qualität vergleichen

  • Vertraglich festlegen, wer was wann macht

Wie ich als Geometer vorgehe:

 

Ich schreibe die Gewerke aus, prüfe Angebote auf Plausibilität, vergleiche Einheitspreise und erstelle einen Vergabevorschlag. Danach begleite ich dich bei der Vertragsunterzeichnung und formuliere Zahlungspläne nach Baufortschritt – damit du immer die Kontrolle behältst.

8. Baustart & Bauleitung

Jetzt wird’s praktisch:

  • Rückbau, Entkernung, Rohbau

  • Installation von Technik, Böden, Fenstern

  • Koordination der Gewerke

Wie ich als Geometer vorgehe:

 

Ich übernehme die Bauleitung und Koordination – das heißt: ich bin regelmäßig auf der Baustelle, kontrolliere die Ausführung, dokumentiere Zwischenschritte und koordiniere Firmen und Termine. Du bekommst klare Rückmeldungen zum Fortschritt und zu eventuellen Änderungen.

9. Abnahmen & Kontrolle

Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind:

  • Zwischen- und Endabnahmen

  • Prüfung von Dichtheit, Elektro, Lüftung, Heizung

  • Fotodokumentation und Mängelprotokolle

Wie ich als Geometer vorgehe:

 

Ich begleite dich bei jeder Abnahme, dokumentiere alle Mängel und Nacharbeiten und stelle sicher, dass du alle Zertifikate, Prüfprotokolle und Garantien bekommst. So bist du rechtlich abgesichert und hast später keine Diskussion mit Firmen oder Behörden.

10. Dokumentation & Abschluss

Am Ende zählt, dass alles ordnungsgemäß eingetragen und dokumentiert ist:

  • Energieausweis (APE/Klimahaus)

  • Kataster- und Grundbuchaktualisierung

  • Übergabe aller Dokumente, Pläne und Rechnungen

Wie ich als Geometer vorgehe:

 

Ich kümmere mich um die Katasteraktualisierung, reiche bei Bedarf APE und technische Unterlagen ein und kontrolliere, dass alle Pläne im Archiv vollständig sind. Du bekommst alles digital und geordnet – perfekt für künftige Verkäufe, Vermietungen oder Umbauten.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

  1. Ohne Katasterabgleich starten: Später ist es doppelt teuer.

  2. Kein Puffer im Budget: 10–15 % sind Pflicht.

  3. Unklare Zuständigkeiten: Ohne klare Koordination herrscht Chaos.

  4. Zu spät bemustert: Lieferzeiten sprengen Termine.

  5. Dokumentation vergessen: Ohne Nachweise keine Förderung.

Mein Tipp zum Schluss

Eine Komplettsanierung braucht Struktur und Überblick – sie ist kein Sprint, sondern ein durchdachtes Projekt.

 

Wenn du von Anfang an alle Schritte sauber planst – von der urbanistischen und katastertechnischen Überprüfung bis hin zu Konzept, Ausschreibung und Bauleitung – sparst du dir Stress, Mehrkosten und unnötige Verzögerungen.

 

Ich unterstütze dich dabei von der ersten Idee bis zur Eintragung, damit dein Projekt professionell, rechtssicher und reibungslos umgesetzt wird

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